Anbohren und Absperren mittels Stopple-Technik
Stopple-Technik für unterbrechungsfreie Netzarbeiten
Das Stopple-Verfahren ermöglicht Reparaturen an Gasleitungen ohne Unterbrechung des Gasflusses. Es eignet sich z. B. zum Einschweißen von Schiebern, Dükern oder Etagen. Dafür werden ein oder zwei geteilte T-Stücke mit Spezialflansch auf die Leitung geschweißt. Anschließend wird mit einer gasdicht abgeschlossenen Bohrmaschine ein Loch in die Leitung gebohrt. Nach dem Bohren wird der Bohrkopf zurückgezogen, der Flachschieber geschlossen und die Maschine entfernt. Die Absperrung erfolgt durch Einfahren eines speziellen Absperrkopfes.
Leistungsübersicht:
Ein- und Ausbau von Leitungsteilen ohne Unterbrechung des Medienflusses:
- Stahlrohrleitungen (DIN & ISO):
- Nennweiten: PN100 bis PN300
- Nenndrücke: bis DP100
- PE-Leitungen:
- bis PN150 bei PN10
- bis PN250 bei PN7
- Bereitstellung von Notversorgungsleitungen (Bypassleitungen):
- bis PN100
- Setzen von Absperrblasen und Trennen von Versorgungsleitungen Gas bis DN 600:
- Für die fachgerechte Durchführung der vorgenannten Arbeiten stehen Blasensetzgeräte bis zu einer Nennweite von DN 600 zur Verfügung. Grundlage hierfür ist das DVGW Arbeitsblatt G 465/II „Gasleitungen mit einem Betriebsdruck bis 5 bar – Instandsetzung“
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