In Nieder-Eschbach wird das Stromnetz erneuert
09.01.2026 | Frankfurt am Main
Voraussichtlich ab dem 19. Januar 2026 startet die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM) ein umfangreiches, gebündeltes Infrastrukturprojekt in Nieder-Eschbach. Die Maßnahme umfasst die Straßen Niedereschbacher Stadtweg, Lagwiesenweg, Weimarer Straße, Unterer Kirchwiesenweg, Oberer Kirchwiesenweg und Am Lehenweg. Dort erneuert die NRM unter anderem das Stromnetz. Rund 70 Gebäude, die bislang über Strom-Freileitungen versorgt werden, erhalten eine moderne unterirdische Versorgung.
Insgesamt werden auf einer Trassenlänge von rund 1.640 Metern unter anderem Nieder- und Mittelspannungskabel verlegt. Nach Abschluss der Verkabelung erfolgt die Demontage der Dachständer. Die Gesamtmaßnahme ist in fünf Bauabschnitte unterteilt und wird voraussichtlich bis Ende Mai 2027 abgeschlossen sein.
Koordinierte Infrastrukturmaßnahmen
Auch die bisher ebenfalls über Freileitungen geführte Stromversorgung der öffentlichen Straßenbeleuchtung wird währenddessen durch zuverlässige Erdkabel ersetzt. Zusätzlich tauscht die SRM Straßenbeleuchtung Rhein-Main GmbH die Beleuchtungsmasten aus.
Lagwiesenweg: Zusätzliche Arbeiten am Trinkwassernetz
Parallel zur Strombaumaßnahme werden zwei bestehende Trinkwasserleitungen im Lagwiesenweg außer Betrieb genommen. Eine neue Versorgungsleitung wird verlegt, auf die die Hausanschlüsse umgehängt werden. Aufgrund der Lage der Kabel und Rohre und der parallelen Arbeiten am Strom- und Trinkwassernetz sind im Lagwiesenweg abschnittsweise Vollsperrungen erforderlich. Die geplante Bauzeit beträgt dort rund drei Monate.
Bündelung reduziert Belastungen für Anwohner
Die geplant gemeinsam ausgeführten Maßnahmen erfordern umfangreichen Tiefbau im öffentlichen Raum. Diese Arbeiten beeinträchtigen unvermeidbar den Verkehr. Zeitweise entfallen öffentliche Parkplätze in den jeweiligen Abschnitten. Grundstücke sind zugänglich, Gehwege bleiben in der Regel einseitig nutzbar und der Radverkehr kann passieren. Die NRM setzt alles daran, die von den Bauarbeiten ausgehenden Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Alle Anliegenden bittet der Netzbetreiber um Verständnis.
Zuverlässige Infrastruktur, grüne Fernwärme, erneuerbare Energien: Mainova und ihre Netztochter NRM machen Frankfurts Energie- und Wasserversorgung fit für die Zukunft. Dazu zählen auch zuverlässige Versorgungsleitungen. Denn ein leistungsfähiges und zuverlässiges Stromnetz ist die Grundlage für mehr Klimaschutz, Wirtschaftswachstum sowie die weitere Digitalisierung in Frankfurt am Main. Unter www.mainova.de/es-geht-voran informieren wir Bürgerinnen und Bürger über das weitere Vorgehen für starke Netze und ein klimaneutrales Frankfurt.