Arbeiten am Stromnetz in der Vilbeler Landstraße gehen weiter

Netze

12.01.2026 | Frankfurt am Main

Die NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM), eine Tochtergesellschaft der Mainova AG, treibt den Ausbau des Hochspannungsnetzes im Frankfurter Osten voran. Die rund vier Kilometer lange Trasse der sogenannten Ostspange verbindet zwei Umspannwerke und verläuft größtenteils entlang der Vilbeler Landstraße. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit des städtischen Stromverteilnetzes auf der Hochspannungsebene zu erhöhen und damit die Versorgungssicherheit in der Stadt nachhaltig zu stärken.

Ab Mitte Januar bis voraussichtlich Ende März 2026 erfolgt der nächste Bauabschnitt in der Vilbeler Landstraße zwischen Am Weißen Turm und Nordring. Anschließend arbeitet die NRM bis Mitte Juni 2026 zwischen Nordring und Casimirstraße. Ab Juli bis voraussichtlich Dezember 2026 folgt der Abschnitt im Kreuzungsbereich Vilbeler Landstraße und Marktstraße. In den einzelnen Abschnitten werden zunächst Leerrohre verlegt. In diese werden im Jahr 2027 leistungsfähige Stromkabel eingezogen.

Die Maßnahme wird als Wanderbaustelle ausgeführt. Das wirkt sich auf den Verkehr aus. Während der Bauphase werden die Abschnitte Vilbeler Landstraße zwischen den Hausnummern 227 und 249, Vilbeler Landstraße 253 bis Casimirstraße sowie der Kreuzungsbereich Vilbeler Landstraße und Marktstraße zwischen den Hausnummern 205 und 227 abschnittsweise einspurig und per Ampel geregelt. Weitere Informationen finden Sie dazu auf https://mainziel.de/

Im dicht bebauten Umfeld lassen sich Beeinträchtigungen nicht vollständig vermeiden. Zeitweise können öffentliche Parkplätze entfallen. Gehwege bleiben in der Regel einseitig nutzbar, der Radverkehr kann passieren. Die NRM setzt alles daran, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und informiert Anwohnerinnen und Anwohner direkt. Das Unternehmen bittet alle Betroffenen um Verständnis.

Über die Ostspange

Die Gesamttrasse führt von der Voltenseestraße entlang der Vilbeler Landstraße bis zur Casimirstraße in Bergen-Enkheim. Bis Frühjahr 2027 werden Leerrohre in bis zu 2,40 Meter breiten Leitungsgräben verlegt. Anschließend erfolgt das Einziehen leistungsstarker Kabel in die bis zu 18 Zentimeter messenden Schutzrohre. Der Tiefbau erfolgt abschnittsweise, um die Auswirkungen für Anlieger und Verkehr möglichst gering zu halten.