Information zur EEG Umlage auf die Eigenversorgung

EEG Umlage auf die Eigenversorgung von KWK und EEG Eigenerzeugungsanlagen

Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) müssen ab dem 01.08.2014 auch Eigenversorger gemäß § 61 EEG 2017 die EEG-Umlage zahlen. Als Verteilnetzbetreiber sind wir verpflichtet, die EEG-Umlage von den Eigenversorgern einzuziehen und die erhaltenen Zahlungen an die Übertragungsnetzbetreiber weiterzuleiten.

Mit Inkrafttreten des Energiesammelgesetzes (EnSG) am 21.12.2018 wurde die EEG-Umlagepflicht von KWK-Anlagen rückwirkend zum 01.01.2018 neu geregelt.

KWK Anlagen: 

  • Für hocheffiziente KWK-Neuanlagen (Aufnahme der Eigenversorgung ab dem 1. August 2014) mit einer Größe bis 1 MW und über 10 MW bleibt es bei einer EEG-Umlagereduzierung auf 40 Prozent.
  • Ebenso zahlen alle hocheffizienten KWK-Neuanlagen in der stromintensiven Industrie jeglicher Größe nur 40 Prozent EEG-Umlage auf die Eigenstromnutzung.
  • Für KWK-Neuanlagen mit Aufnahme der Eigenversorgung ab dem 01.01.2018 gelten beide Privilegierungstatbestände nur, wenn ausschließlich Strom auf Basis von gasförmigen Brennstoffen erzeugt wird.
  • Für hocheffiziente KWK-Anlagen über 1 MW und bis zu 10 MW mit Aufnahme der Eigenversorgung ab dem 01.01.2018 erfolgt eine Staffelung der EEG-Umlage für die Eigenversorgung nach "Vollbenutzungsstunden (VBh) für die Eigenversorgung", die eigens definiert werden. Anlagen mit bis zu 3.500 VBh in der Eigenversorgung zahlen 40 Prozent der EEG-Umlage. Bei Anlagen mit höherer Auslastung schrumpft dieses Kontingent an VBh, für die die 40 prozentige EEG-Umlage gilt, mit jeder darüber hinausgehenden VBh in der Eigenversorgung.
     

EEG Anlagen:

  • Für EE-Anlagen mit Inbetriebnahme oder Aufnahme der Eigenversorgung ab dem 1. August 2014 gilt weiterhin die EEG Umlagereduzierung auf 40 Prozent.

    Wie bisher gilt eine EEG Umlagepflicht bei EE Anlagen ab einer Leistung von 10 kW oder einer Eigenversorgung ab 10.000 kWh/a.

    Bitte beachten Sie, dass eine Inanspruchnahme dieser verringerten EEG-Umlage nur möglich ist, wenn uns bis spätestens zum 28.02. des jeweiligen Folgejahres eine entsprechende Meldung der Eigenversorgung vorliegt (§ 74a). Andernfalls erhöht sich die zu zahlende EEG-Umlage auf 100 Prozent.

Erklärung des Betreibers einer EEG-, KWKG- oder konventionellen Erzeugungsanlage zur EEG-Umlagepflicht

Alle Änderungen an Ihrer Eigenerzeugungsanlage (Erweiterungen, Erneuerungen oder Ersetzungen) sind uns nach § 74a Abs. 1 EEG 2017 unverzüglich mitzuteilen.

Die aktuelle Höhe der EEG Umlage finden Sie hier.

Weitere Informationen zur EEG-Umlagepflicht finden Sie im Leitfaden zur Eigenversorgung, herausgegeben durch die Bundesnetzagentur. Bundesnetzagentur - Eigenversorgung.

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