Anbohren und Absperren mittels Stopple-Technik

Netzkompetenz – bedarfsgerecht für Sie

Bei dem Stopple-Verfahren handelt es sich um ein spezielles Arbeitsverfahren, bei dem
ohne Unterbrechung des Gasflusses Leitungsreparaturen, einschließlich Trennen der
Leitung, durchgeführt werden können. Dies kann beispielsweise zum Einschweißen
eines neuen Schiebers, einer Schiebergruppe, eines Dükers oder einer Etage von
Vorteil sein. Zu diesem Zweck wird zunächst ein, bzw. bei doppelseitiger Absperrung,
zwei geteilte T-Stücke, mit einem Spezialflansch am Abgang, auf die Leitung
aufgeschweißt. Mit einer gasdicht abgeschlossenen Spezialbohrmaschine, die über dem
Flachschieber angeflanscht wird, kann ein dem Durchmesser der Leitung
entsprechendes Loch in die Leitung gebohrt werden. Der Bohrkopf wird nach Abschluss
des Anbohrvorganges zurückgezogen, der Flachschieber geschlossen und die Anbohrmaschine abgebaut. Die eigentliche Absperrung erfolgt dann mittels Einfahren des Absperrkopfes.

Leistungsübersicht:

Stopple-Technik:

  • an Rohrleitungen DN100 bis DN300 zum Zwecke des Ein- und Ausbaus von Leitungsteilen ohne Unterbrechung des Medienflusses bei Nenndrücken bis MOP16 und Nennweiten von DN100 bis DN300 für DIN- und ISO-Stahlrohrleitungen An PE-Leitungen bis DN150 und Nenndrücken bis PN10 bzw. bis DN250 und Nenndrücken bis PN7)
  • Mit Bereitstellung von Notversorgungsleitungen (Bypassleitungen) bis PN100

Anbohrarbeiten:

  • Anbohren von Stahlrohrleitungen mit Nenndrücken bis PN100 bis Nennweite DN300 bei Bedarf mit Herstellung von Notversorgungsleitungen, z. B. zur Einbindung von neuen abzweigenden Leitungen.

Vorteile des Stopple-Verfahrens:

  • Die Möglichkeit, an Versorgungsleitungen zu arbeiten, ohne dass hierfür der Medientransport unterbrochen werden muss
  • Moderne Ausstattung zum Anbohren und Absperren mit Know-how

Svjetlana Franco

NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH
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